Es liegt eine tiefe Magie in der Arbeit mit Ton. Wenn sich die Drehscheibe in Bewegung setzt, zentriert sich nicht nur der nasse Klumpen Erde zwischen den Händen, sondern auch der eigene Geist. Das Töpfern ist für mich eine der schönsten Übungen in Achtsamkeit geworden.
Jedes Stück, das auf der Scheibe entsteht, erzählt eine Geschichte von Geduld, sanftem Druck und der Akzeptanz des Unperfekten. In einer Welt, die immer schneller wird, bietet der Ton eine willkommene Entschleunigung.